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Europäische Union

Versione italiana: Unione Europea

ERASMUS+
Das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport – 2014 bis 2020

Das neue Bildungsprogramm der Europäischen Union trägt den Namen Erasmus+ und ging am 1. Januar 2014 an den Start. Unter dem Dach von Erasmus+ werden die bisherigen Programme für lebenslanges Lernen, Jugend in Aktion sowie die internationalen EU-Hochschulprogramme zusammengefasst und neu strukturiert. Mit ihrem neuen Programm Erasmus+ will die EU das Kompetenzniveau und die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen verbessern und die allgemeine und berufliche Bildung sowie die Jugendarbeit modernisieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm verfügt über ein Budget von 14,7 Milliarden Euro und bietet über 4 Millionen EuropäerInnen neue Chancen: für Studium, Ausbildung, Sammeln von Arbeitserfahrung oder Freiwilligentätigkeit im Ausland.

Die Förderung des Spracherwerbs und der sprachlichen Vielfalt ist eines der spezifischen Ziele des Programms. Sprachkenntnisse zählen zu den Kompetenzen, die Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Nutzung bestehender Chancen ermöglichen. Die EU hat beschlossen, dass jeder Bürger Gelegenheit haben sollte, bereits von klein auf mindestens zwei Fremdsprachen zu lernen. Fehlende Sprachkenntnisse sind eines der größten Hindernisse, die einer Teilhabe an europäischen Programmen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Weiterbildung und Jugend entgegenstehen.

 

ERASMUS +
allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport
Leitaktion 1 (KA1)Lernmobilität von Einzelpersonen
Mobilität von Lernenden und von Personen
Chancen zum Lernen und/oder zum Erwerb von Berufserfahrung im Ausland für Studierende, Praktikanten, junge Menschen, Freiwillige, Hochschullehrer und sonstige Lehrkräfte
gemeinsame Masterabschlüsse
von Hochschulkonsortien gemeinsam entwickelte internationale Studienprogramme, bei denen den Studierenden Vollstipendien gewährt werden können
Bürgschaften für Studiendarlehen
Hochschulstudierende können im Rahmen des Programms Darlehen für ein Studium im Ausland bis zum Erwerb des Master-Abschlusses absichern
     
Leitaktion 2 (KA2)Zusammenarbeit
strategische Partnerschaften
Entwicklung von Initiativen und Austausch von Erfahrungen zwischen unterschiedlichen Organisationen
Wissensallianzen
zwischen Hochschul-einrichtungen und Unternehmen
Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten
Konzeption gemeinsamer Lehrpläne im Bereich der beruflichen Bildung sowie gemeinsamer Programme und Lehr- und Ausbildungsmethoden
Kapazitätsaufbau
Zusammenarbeit mit Partnerländern bei Modernisierungs-und Internationalisierungs-prozessen
elektronische Plattformen
z.B. eTwinning, EPALE, Europäische Jugendportal, usw.
 
Leitaktion 3 (KA3)Unterstützung politischer Reformen
vorausschauende Initiativen Wissen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend Unterstützung europäischer politischer Instrumente Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen
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